Trockene Haut und dehydrierte Haut klingen nach demselben, sind aber zwei verschiedene Dinge. Wer den Unterschied kennt, pflegt gezielter und kauft seltener am Problem vorbei.
Der wichtigste Unterschied
Trockene Haut ist ein Hauttyp. Ihr fehlt es an Fett, also an Lipiden. Das ist eine Eigenschaft, mit der man geboren wird oder die sich über die Jahre einstellt. Dehydrierte Haut dagegen ist ein Zustand. Ihr fehlt Wasser, nicht unbedingt Fett. Und dieser Zustand kann jede Haut treffen, sogar fettige.
Wie du erkennst, was du hast
Trockene Haut fühlt sich oft überall rau und spröde an, schuppt eher und glänzt nie. Dehydrierte Haut wirkt fahl und matt, feine Linien treten stärker hervor, und sie kann trotzdem glänzen, weil sie als Reaktion auf den Wassermangel mehr Öl produziert. Ein Hinweis ist auch, dass dehydrierte Haut sich nach der Reinigung kurz spannt, im T-Bereich aber ölig bleibt.
So pflegst du dehydrierte Haut
Hier geht es um Wasser. Feuchthaltestoffe wie Hyaluronsäure sind ideal. Trag dein Hyaluron Serum auf leicht feuchte Haut auf und schließe es mit einer Pflege ab, damit die Feuchtigkeit nicht verdunstet. Auch milde Reinigung und der Verzicht auf zu viel Peeling helfen.
So pflegst du trockene Haut
Trockener Haut fehlt Fett, also braucht sie reichhaltigere Pflege mit pflegenden Lipiden. Eine nährende Creme hält länger als ein leichtes Gel. Feuchtigkeit über Hyaluron schadet nicht, sollte aber immer mit einer fetthaltigeren Pflege versiegelt werden.
Wenn beides zusammenkommt
Man kann trockene und dehydrierte Haut gleichzeitig haben. Dann braucht die Haut beides: Wasser und Fett. In der Praxis heißt das Hyaluron für die Feuchtigkeit und eine reichhaltigere Creme darüber. Unsere FAUN Hydro-Feuchtigkeitscreme lässt sich gut mit dem Hyaluron Serum kombinieren.
Kurz gesagt
Trockene Haut ist ein Typ ohne genug Fett, dehydrierte Haut ein Zustand ohne genug Wasser. Wasser bringst du mit Hyaluron, Fett mit einer reichhaltigeren Creme. Wer richtig zuordnet, löst das Problem, statt es zu verschieben.

